SAC und Umwelt

Der SAC setzt sich seit jeher für die Bergwelt als Lebensraum für Tiere und Pflanzen ein. Dies kommt einerseits in den hierfür ausgearbeiteten Richtlinien Umwelt und Raumentwicklung zum Tragen, andererseits zeigt ein Beitrag aus dem Jubiläumsbuch «150 Jahre SAC» die historische Auseinandersetzung mit dem Grundgedanken von Schützen und Nutzen.

Abbildung 1: Edelweiss am Simelistock (Bild: Vorstand SAC Altels).

 

Die zentralen Anliegen des SAC sind:

  • Naturverträglichen Bergsport und Naturerlebnis fördern

  • Freien Zugang erhalten

  • Unerschlossene Landschaften schützen

  • Unsere Aktivitäten klimaschonend gestalten

Weitere Info unter:

 

Aktivitäten in der Natur

Sich in der Bergwelt zu bewegen, gibt uns ein Gefühl von Freiheit und Erholung. Gerne geht dabei vergessen, dass wir Bergsportler oft eine Störungsquelle, insbesondere abseits viel begangener Wege, für Tiere darstellen. Die Auswirkungen von Störungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie Zeit, Ort und Intensität. Wildtiere reagieren empfindlicher auf unerwartete Ereignisse und sind besonders verletzlich an wichtigen Orten wie Brut- und Aufzuchts-, oder Nahrungs- und Rückzugsgebieten. Einhaltung einfacher Regeln kann helfen, Rücksicht auf die Tiere zu nehmen:

  • Wildruhezonen und Wildtierschutzgebiete beachten. Sie bieten Wildtieren Rückzugsräume.

  • Im Wald auf Wegen und bezeichneten Routen bleiben. So können sich Wildtiere an den Menschen gewöhnen.

  • Waldränder und schneefreie Flächen meiden. Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere.

  • Hunde an der Leine führen, insbesondere im Wald. Wildtiere flüchten vor frei laufenden Hunden.

Weitere Info, siehe Wildtiere - Wildruhezonen

 

Bergsport im Winter

Der Winter ist für Wildtiere die härteste Zeit des Jahres. Kälte, Schnee und die Suche nach Nahrung fordern den Tieren enorm viel Energie ab. Werden Tiere aufgeschreckt, verbrauchen sie unter Stress und auf der Flucht viel Energie, und es steht zudem weniger Zeit für die Nahrungsaufnahme zur Verfügung. Rücksichtsvolles Verhalten und das Vermeiden von Störungen sind daher essenziell.

Gämse im Winter (Bild: Adobe Stock)

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Bergsport im Sommer

Im Sommer sind Wildtiere aus physiologischen Gründen weniger störungsanfällig. Zudem stehen ihnen viel mehr Lebensräume und damit Futterplätze und Rückzugsorte zur Verfügung. Empfindlich bleiben die Phasen während der Aufzuchtszeit der Jungtiere im Frühjahr; insbesondere bei felsennistenden oder bodenbrütenden Vögeln.

 

Wanderfalken im Horst (Bild: Adobe Stock)

 

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Wildschutzgebiete

Schutzgebiete sind ein Instrument, um Rückzugsgebiete von Wildtieren – insbesondere während der Wintermonate – zu sichern. Es gibt verschiedene Arten von Schutzgebieten und darin geltende Bestimmungen. Eine Übersicht gibt die untenstehende Karte.

Weitere Info bezüglich der Gebiete im Kanton Bern: Kartenanwendung Geoportal des Kantons Bern

 

Umweltbildungsangebote

Informiere Dich über Kurse und Exkursionen auf Kurse und Touren | Schweizer Alpen-Club SAC

 

Umweltbeauftragter SAC Sektion Altels:

Nik Reusser (Bild: Markus Füglistaller)

Nik Reusser

+41 79 530 08 69

umwelt@sac-altels.ch